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Silver Resorts - Ruhestand, wie er sein sollte

Was ist ein Seniorenheim?

Ein Seniorenheim ist ein weit gefasster Begriff, der ganz unterschiedliche Wohnformen umfasst. Darunter finden sich mehrere Arten der Unterbringung, betrieben vom öffentlichen oder privaten Sektor. Seniorenheime können je nach den aufgenommenen Bewohnern mehr oder weniger stark medizinisch betreut sein. Auch die Aufenthaltsdauer kann variieren: Sie kann langfristig oder vorübergehend sein. Ein vorübergehender Aufenthalt bedeutet in der Regel einen Aufenthalt von unter drei Monaten, etwa einen verlängerbaren Probeaufenthalt oder eine Zeit der Genesung, und kann in einen Langzeitaufenthalt übergehen. Manche Einrichtungen bieten auch Tagespflege an.

Die verschiedenen Arten von Seniorenheimen

Es gibt zwei Haupttypen. Nicht medizinisch betreute Einrichtungen sind für ältere Menschen gedacht, die weitgehend selbstständig bleiben. Medizinisch betreute Pflegeheime sind für ältere Menschen gedacht, die an Selbstständigkeit verloren haben und täglich medizinische Unterstützung benötigen. In Frankreich tragen diese beiden Kategorien offizielle Namen: EHPA für die nicht medizinisch betreute Form und EHPAD für das medizinisch betreute Pflegeheim. In Deutschland unterscheidet man üblicherweise zwischen der Seniorenresidenz (ohne Pflege) und dem Pflegeheim.

Ein medizinisch betreutes Pflegeheim unterliegt in der Regel Vorgaben der Behörden, die klare Standards festlegen, die es erfüllen muss. Zudem muss es Qualitätsverfahren einführen. So wird sichergestellt, dass ältere Bewohner unter bestmöglichen Bedingungen von Sicherheit, Hygiene und Komfort versorgt werden. Regelmäßige Kontrollen prüfen, ob die Einrichtungen ordnungsgemäß geführt werden.

Es gibt auch andere, spezialisiertere Einrichtungsformen für besondere Bedürfnisse, etwa eigene Wohnbereiche für Menschen mit Alzheimer. Die Regelungen unterscheiden sich von Land zu Land, doch der Grundgedanke ist stets derselbe: die Art der Einrichtung auf die Selbstständigkeit und den Gesundheitszustand des Bewohners abzustimmen.

Wie Seniorenheime funktionieren

In Deutschland werden Pflegeeinrichtungen von öffentlichen, freigemeinnützigen (etwa Caritas oder Diakonie) oder privaten Trägern betrieben. Ist eine Einrichtung medizinisch betreut, bietet sie ihren Bewohnern passende Aktivitäten neben der medizinischen Unterstützung bei Lang- oder Kurzzeitaufenthalten. Sie ermöglicht älteren Menschen, die an Selbstständigkeit verloren haben, die Betreuung durch ein multidisziplinäres medizinisches und pflegerisches Team. Zu diesen Teams gehören in der Regel Ärzte, Pflegefachkräfte, Pflegehelfer, Betreuungskräfte, Physiotherapeuten, Logopäden und Aktivitätsbetreuer.

Rentnerinnen und Rentner beim Boule-Spiel

Langzeitpflege

In Deutschland ist die dauerhafte Versorgung schwer pflegebedürftiger Menschen Teil der stationären Pflege, teils in enger Verbindung mit dem Gesundheitssystem. Sie nimmt Menschen auf, die ihre Selbstständigkeit verloren haben und deren Zustand eine ständige medizinische Überwachung erfordert (die schwersten Pflegegrade).

Seniorenresidenzen mit Serviceangebot

Seniorenresidenzen mit Serviceangebot sind gemeinschaftliche Wohnformen, die die Lücke zwischen dem eigenen Zuhause und einem klassischen Pflegeheim schließen. Sie nehmen rüstige, selbstständige ältere Menschen auf und sind daher eine ideale Möglichkeit, aktive Senioren vor Vereinsamung zu bewahren, während sie ihre Selbstständigkeit behalten. Die Bewohner können außerdem gemeinschaftliche Einrichtungen und Dienstleistungen nutzen, die optional oder kostenpflichtig sein können.

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